Matthias Wiemer
Dr. Matthias Wiemer begann seinen beruflichen Weg als Ingenieur und übernahm früh Verantwortung in leitenden Positionen, zuletzt als Vorstand einer Aktiengesellschaft. In mehr als 30 Jahren Führungsarbeit in mittelständischen Industrieunternehmen und internationalen Konzernen sammelte er umfassende Erfahrungen in unterschiedlichsten Organisationsstrukturen. Erfolgreiche Phasen, aber auch irritierende oder belastende Situationen prägten sein Verständnis dafür, wie sehr Wirksamkeit von persönlicher Haltung, Beziehungsgestaltung und der Bereitschaft zum Lernen abhängt. Die Menschen und ein gesunder Pragmatismus standen dabei stets im Mittelpunkt seines Handelns. Aus umfangreichen Aus- und Weiterbildungen in systemischen und hypnosystemischen Konzepten entwickelte er ein tiefes Verständnis für Organisationen als soziale Systeme. Besonders die hypnosystemische Sichtweise verband für ihn innere Orientierung, lösungsorientiertes Denken und gelingende Kommunikation. Sie wurde zur Grundlage seiner Überzeugung, dass Entwicklung gelingt, wenn Menschen Dialog ermöglichen, Mehrdeutigkeit annehmen und gemeinsam lernen. Eine weitere Perspektive entstand aus der intensiven Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten und Grenzen intelligenter Technologien. In der Begleitung von Unternehmen bei der Einführung KI-gestützter Hilfsmittel zeigte sich, dass technologische Innovation für sich allein nicht trägt. Erst im Zusammenspiel mit kultureller Reife, ethischer Reflexion, wirksamer Kommunikation und strategischer Klarheit entfaltet sie ihr Potenzial. Diese Einsicht prägt auch seine Publikationen. Als Autor veröffentlichte er Bücher zu KI im Gesundheits- und Bildungswesen sowie zu KI und Inklusion, die verdeutlichen, wie sehr sich der Erfolg intelligenter Systeme an menschlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen entscheidet. Heute begleitet er Menschen und Organisationen in Transformationsprozessen. Dabei verbindet er drei Perspektiven: Führung als bewusste Beziehungsleistung, systemisch-hypnosystemische Orientierung als Grundlage von Wahrnehmung und Entwicklung sowie die verantwortliche Gestaltung intelligenter Technologien. Sein Ziel ist es, kulturelle und technische Innovation so zu verbinden, dass nachhaltige Entwicklung gelingt und Menschen sich in Veränderungssituationen gesehen, wertgeschätzt und mitgenommen fühlen.
