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Knigge für Beruf und Karriere:

Knigge für Beruf und Karriere


  • Wie Sie stilsicher und souverän auftreten
  • Mit aktuellen Tipps, wie Sie Fauxpas gewandt umschiffen
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Produktdetails

Sichere Umgangsformen für Ihren beruflichen Erfolg

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Inhalt

Vorwort


Gewandt und sicher auftreten

  • Von Anfang an sympathisch
  • Wie Sie taktvoll begrüßen
  • So reden Sie richtig an
  • Wann Sie die Hand reichen
  • Schauen Sie aufmerksam in die Augen
  • Gut gekleidet zu jedem Anlass
  • Wen können Sie gut riechen?
  • Vornehm zu Fuß und taktvoll im Taxi

 

Auf Einladungen und als Gastgeber glänzen

  • Wie laden Sie stilvoll und ansprechend ein?
  • Wählen Sie den passenden Ort für Ihre Feier
  • Wer soll wo an der Tafel sitzen?
  • Wohin mit Schirm, Schal und Melone?
  • Von Sherrygläsern und Sektkübeln
  • Tischlein deck dich

Sich bei Tisch perfekt benehmen

  • Es ist angerichtet
  • Jetzt kommen die Karten auf den Tisch
  • Was trinken Sie zum Essen?
  • Nur Messer, Gabel, Löffel?
  • Von der Vorspeise bis zum Dessert
  • Wie heben Sie die Tafel auf?
  • Mocca, Digestif und blauer Dunst
  • Rechnung oder Reklamation

Wie Sie sich angenehm unterhalten

  • Smalltalk - ein Genuss zu plaudern
  • Visitenkarten - machen Sie sich erreichbar
  • Wie Sie eine Rede schwingen
  • Charmant und bestimmt an Telefon und Handy
  • Netikette: Immer munter mailen?

Stichwortverzeichnis

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Leseprobe

Von Anfang an sympathisch (S. 6-9)

Lässt sich Sympathie einfach „machen"? Einerseits nein. Sympathie lässt sich nicht machen - gerade in Situationen, in denen Sie einem Menschen das erste Mal gegenüberstehen. Denn ob Sie einer anderen Person sympathisch sind (und sie Ihnen), entscheiden Sie nicht bewusst, sondern Areale
Ihres Gehirns, die zwischen Freund und Feind unterscheiden - wie zu Urzeiten und da musste es verständlicher Weise sehr schnell gehen. Daher läuft dieser Prozess blitzschnell ab. Schon in wenigen Sekunden sind die Weichen gestellt. Und schließlich ist der Prozess sehr komplex.
Dennoch sind Sie Ihrem Unbewussten nicht vollkommen ausgeliefert. Sie haben, wie der Psychologe Hans-Georg Häusel („Think Limbic", Haufe Verlag) feststellt, innerhalb der unbewussten Reaktion einen weiten Entscheidungsspielraum, da der Prozess so komplex ist und alle Details nun auch nicht
unbewusst geregelt sein können. Und da es beim Thema Sympathie um mindestens zwei Personen geht, potenziert sich die Anzahl der ungeregelten Details. Darin liegt Ihre Chance zur Sympathie.

 

Bilden Sie Ihre Höflichkeit

Der Spielraum, den die bewussten Entscheidungen innerhalb der unbewussten Reaktionen haben, ist der Ansatzpunkt: Hier können Sie den höflichen Umgang weiter ausbilden, um mehr Menschen in fast allen Situationen sympathisch zu sein. Und zwar indem Sie lockerer werden, an innerer Souveränität
gewinnen und Ihr Gegenüber respektieren. Lockerheit, Souveränität und Respekt sollten sich in Ihren Umgangsformen ausdrücken, und zwar nicht erst, nachdem Sie „warm gelaufen" sind, sondern schon von Anfang an, wenn Sie jemandem begegnen.

Denn der erste Kontakt, die ersten Sekunden, prägen den Verlauf einer Begegnung ganz außerordentlich.

Lockerheit, Souveränität und Respekt sind aber noch sehr allgemeine Begriffe. Deswegen gehen wir ins Detail und versuchen herauszufinden, welche Aspekte bei einer ersten Begegnung wichtig sind.


Wie war das beim ersten Mal?

Dafür bitte ich Sie zu überlegen, was Ihnen in Erinnerung ist von z. B. der ersten Begegnung mit Ihrem Chef (oder Ihrer Chefin) oder mit einem Kunden ... (Um die Situation wieder in Erinnerung zu rufen, überlegen Sie zuerst: Zu welchem Anlass war das? Wie bin ich dorthin gekommen? Wie war dort die Situation?) Nehmen Sie dann Stift und Zettel zur Hand und notieren Sie der Reihe nach, was für einen ersten Eindruck Sie von dieser Person hatten.

Vergleichen Sie nun das Ergebnis Ihrer Erinnerung mit der hier geschilderten Begegnung. Natürlich nicht in der direkten Beschreibung, aber von den Gesichtspunkten her werden sich wahrscheinlich einige von diesen auch bei Ihnen finden: Und wenn sie sich ähnlich sind, dann war es sicher ein sehr sympathischer erster Eindruck, den Sie hatten:

1 Sie waren beruhigt, weil Ihr Gegenüber sich für Sie erhoben hatte
2 und angenehm überrascht, weil er sogar Ihren Namen wusste.
3 Dann war sein Händedruck fest und herzlich
4 und er lächelte Sie freundlich an.
5 Wie er sich kleidete, bestach durch eine leger individuelle Note
6 und Sie verspürten einen dezenten Duft.

Diese sechs Punkte sind zentrale Aspekte, auf die wir im Folgenden weiter eingehen. Zentral sind sie deswegen, weil fast alle Sinne berücksichtigt sind - und das Empfinden für soziale Hierarchien: der Tastsinn (Handschütteln), der Sehsinn (Blick in die Augen und auf die Kleidung), der Geruchssinn (Körpergeruch) und das Gefühl der Gleichrangigkeit (Erheben) und das Entgegenkommen (Nennung des Namens).

Vollständige Leseprobe als PDF
Autoren & Herausgeber

Autoren

Horst Hanisch

Horst Hanisch ist als Seminarleiter und Trainer tätig und veranstaltet firmeninterne und offene Seminare zu Themen wie z.B. "Business-Etikette", "Wie ist man/frau was?", "Selbstbewußtes und sicheres Auftreten", "Präsentieren und Rhetorik", "Erfolg beginnt im Kopf". Er ist Mitglied der gastronomischen Akademie Deutschlands.