Leadership: Was Sie über den Führungsstil wissen sollten

Es mag verwundern, aber mit Leadership ist nicht die Führung durch die Management-Ebene gemeint. Zumindest wenn man den Begriff auf seinen Erfinder John P. Kotter zurückführt, der einen deutlichen Unterschied zwischen Managern und Leadern macht. Während er den Managern das Organisieren, Planen und Kontrollieren zuschreibt, sind Leader für ihn echte Visionäre, die zu Neuem inspirieren und Mitarbeiter motivieren. Auf vergleichbare Art unterscheiden sich auch die transaktionale und die transformative Führung.

Nicht verwunderlich ist daher, dass der Begriff Leadership immer auch in Zusammenhang mit Digitalisierung und digitaler Führung gebraucht wird, die Hierarchieebenen aufbricht, Verantwortung abgibt und zu Höherem befähigt. Grundsätzlich können sowohl Manager als auch Leader für ein Unternehmen sinnvoll sein. Während Manager effiziente Abläufe ermöglichen, sind Leader aber in Phasen des Wandels unverzichtbar.

Was bedeutet Leadership?

Leadership ist eine Form der Führung, die inspiriert, motiviert und unterstützt. Ein erfolgreicher Leader verfügt daher neben der fachlichen Expertise auch über eine Reihe von Soft Skills. So kann er sich beispielsweise in die Lage anderer hineinversetzen und Lösungen für deren Probleme anbieten. Ein guter Leader fördert und fordert, leitet an und ist ein gutes Vorbild. Wer als Führungskraft eine Umgebung schafft, die den Austausch und die Ideenfindung anregt, kann von motivierten Mitarbeitern profitieren.

Was sind die zentralen Eigenschaften einer guten Führungskraft?

Ob Leadership- oder Managementtyp: Eine zentrale Kompetenz guter Führungskräfte ist die Wertschätzung den Mitarbeitern gegenüber. Erfolgreiche Leader schenken ihnen außerdem Vertrauen, indem sie transparent agieren, wichtige Aufgaben delegieren und sie in Entscheidungsprozesse einbinden. Außerdem können sie übergreifend denken, konsequent handeln und konstruktives Feedback geben.

Was ist digital Leadership?

Digital Leadership ist ein Führungsstil, der den technischen und gesellschaftlichen Auswirkungen der digitalen Transformation gerecht wird. Der Ansatz umfasst die Gestaltung neuer Arbeitsmodelle für komplexer gewordene Anforderungen, die Nutzung agiler Methoden sowie den Einsatz digitaler Technologien. Statt Top-down-Management strebt die digitale Führung Partizipation und Gleichberechtigung an. So tritt das Deligieren der Mitarbeiter in den Hintergrund, während das Coaching auf Augenhöhe an Bedeutung gewinnt.

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