Grundsätze der Policey-Wissenschaft - Faksimile der 1756 in Göttingen erschienenen Erstausgabe.

Grundsätze der Policey-Wissenschaft

Johann Heinrich Gottlob von Justi

Faksimile der 1756 in Göttingen erschienenen Erstausgabe.

  • Reihe: Klassiker der Nationalökonomie
Bestellnummer E20897

Klassiker der Nationalökonomie

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Klassiker der Nationalökonomie

Johann Heinrich Gottlob von Justi (1717-1771) ragt unter den Vertretern der in Deutschland entstandenen besonderen Form des Merkantilismus, der Kameral- und Policey-Wissenschaft (später Staatswissenschaft), als der große Systematiker heraus. Seine »Grundsätze der Policey Wissenschaft« wurden für die Lehre an den Universitäten und die Ausbildung der Beamtenschaft wegweisend. Justi führte den Reichtum eines Landes auf den Außenhandel, das Bevölkerungswachstum und den Bergbau zurück. Durch Import billiger Rohstoffe und Export hochwertiger Fertigprodukte sollte ein Handelsüberschuß in Form von Edelmetallen entstehen. Als oberstes Gebot und Aufgabe des Staates sah von Justi die Erreichung und Erhaltung einer allgemeinen Glückseligkeit der Menschen, doch betont er stets auch den Vorrang des Staates vor Wirtschaft und Gesellschaft. »Der Kameralismus und Justi scheinen auf den ersten Blick verstaubt und überwunden. Bei tieferem Eindringen gewinnt man ein besseres Verständnis und damit auch eine überraschende neue Perspektive in der Betrachtung der eigenen Zeit« (Bertram Schefold).

Vorteile

Aktuelles

Johann Heinrich Gottlob von Justi (1717-1771) ragt unter den Vertretern der in Deutschland entstandenen besonderen Form des Merkantilismus, der Kameral- und Policey-Wissenschaft (später Staatswissenschaft), als der große Systematiker heraus. Seine »Grundsätze der Policey Wissenschaft« wurden für die Lehre an den Universitäten und die Ausbildung der Beamtenschaft wegweisend. Justi führte den Reichtum eines Landes auf den Außenhandel, das Bevölkerungswachstum und den Bergbau zurück. Durch Import billiger Rohstoffe und Export hochwertiger Fertigprodukte sollte ein Handelsüberschuß in Form von Edelmetallen entstehen. Als oberstes Gebot und Aufgabe des Staates sah von Justi die Erreichung und Erhaltung einer allgemeinen Glückseligkeit der Menschen, doch betont er stets auch den Vorrang des Staates vor Wirtschaft und Gesellschaft. »Der Kameralismus und Justi scheinen auf den ersten Blick verstaubt und überwunden. Bei tieferem Eindringen gewinnt man ein besseres Verständnis und damit auch eine überraschende neue Perspektive in der Betrachtung der eigenen Zeit« (Bertram Schefold).

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Johann Heinrich Gottlob von Justi (1717-1771) ragt unter den Vertretern der in Deutschland entstandenen besonderen Form des Merkantilismus, der Kameral- und Policey-Wissenschaft (später Staatswissenschaft), als der große Systematiker heraus. Seine »Grundsätze der Policey Wissenschaft« wurden für die Lehre an den Universitäten und die Ausbildung der Beamtenschaft wegweisend. Justi führte den Reichtum eines Landes auf den Außenhandel, das Bevölkerungswachstum und den Bergbau zurück. Durch Import billiger Rohstoffe und Export hochwertiger Fertigprodukte sollte ein Handelsüberschuß in Form von Edelmetallen entstehen. Als oberstes Gebot und Aufgabe des Staates sah von Justi die Erreichung und Erhaltung einer allgemeinen Glückseligkeit der Menschen, doch betont er stets auch den Vorrang des Staates vor Wirtschaft und Gesellschaft. »Der Kameralismus und Justi scheinen auf den ersten Blick verstaubt und überwunden. Bei tieferem Eindringen gewinnt man ein besseres Verständnis und damit auch eine überraschende neue Perspektive in der Betrachtung der eigenen Zeit« (Bertram Schefold).

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Johann Heinrich Gottlob von Justi