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Umsatzsteuer in der Praxis - mit Arbeitshilfen online: Die wichtigsten Fragen und Fälle
Umsatzsteuer in der Praxis - mit Arbeitshilfen online: Die wichtigsten Fragen und Fälle

Umsatzsteuer in der Praxis - mit Arbeitshilfen online


  • Das komplexe Umsatzsteuerrecht nach Fragen und Fällen aufbereitet
  • Mit den neuen Umsatzsteuer-Formularen
  • Inkl. Arbeitshilfen online

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Produktdetails

Das aktuelle Umsatzsteuerrecht in der Praxis

Dieses seit Jahren bewährte Buch erläutert auf dem aktuellen Rechtsstand die wichtigsten Fragen und Fälle aus der betrieblichen Praxis zur Rechnungsstellung, zu Liefer-, Dreiecks- und Lagergeschäften, internationalen Leistungsbezügen, innergemeinschaftlichem Handel, Besteuerung der Personen- und Kapitalgesellschaften u.v.m.

Inhalte:

  • Alle Neuerungen bei der Umsatzsteuer aus Sicht des Praktikers.
  • Wie Sie Wahlrechte zum eigenen Vorteil nutzen.
  • Erfahrungsberichte zu Umsatzsteuer-Sonderprüfungen.
  • Ausblick auf die weitere Entwicklung des Umsatzsteuerrechts.
  • Tipps für Berater.

Mit Arbeitshilfen online:

  • Alle amtlichen neuen Formulare: Umsatzsteuer-Erklärung 2012, Umsatzsteuer - Anlage UN 2012 und Anlage UR 2012, Dauerfristverlängerung 2013, Voranmeldung 2013, Elster-Teilnahmeerklärung.
  • Rechner.
  • Gesetzestexte.
  • Rechtsvorschriften, BMF-Schreiben, OFD-Verfügungen.

 

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Inhalt

Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkungen

Vorwort

Einführung

  • Warum die Umsatzsteuer erhoben werden darf

Vorgaben aus Europa für das deutsche Umsatzsteuerrecht

  • Rechtsgrundlagen
  • Interpretation von Umsatzsteuer
  • „Bürgerwirkung" der MwStSystRL
  • Vorsteuerabzug von Leistungspartnern
  • Vorsteuerprobleme des EU-Kunden bei steuerpflichtiger Abrechnung
  • EuGH zum Schutz des „Guten Glaubens"
  • Wissenswertes zur Abrundung

Grundlagen des deutschen Umsatzsteuerrechts

  • Wenn der (Zweit|)Name zum Programm wird: die Umsatzsteuer als „Mehrwert"steuer
  • Der neue Umsatzsteuer-Anwendungserlass - UStAE
  • Überlegungen zur Bekämpfung des Umsatzsteuerbetrugs
  • Es darf wieder vertraut werden! Der neue „gute Glaube" im Umsatzsteuerrecht
  • Steuertatbestände und Besteuerungsgrundlagen im Überblick
  • Wer die Steuer bezahlen muss: der Unternehmer und das Unternehmen
  • Nichtumsatz/nicht steuerbarer Umsatz/ steuerfreier Umsatz
  • Steuerbefreiungen/Option zur Steuerpflicht
  • Lieferung/Sonstige Leistung/ Einheitlichkeit der Leistung
  • Unentgeltliche Wertabgaben
  • Innergemeinschaftlicher Erwerb - Innergemeinschaftliches Verbringen
  • Umsatzsteuer-Identifikationsnummer

Liefergeschäfte

  • Die Basics im Überblick

Liefergeschäfte/EU

  • Die Grundsatzrechtsprechung von EuGH und BFH zur steuerfreien innergemein. Lieferung
  • Die Abnehmerversicherung: noch „Pflicht" und schon bald nur noch „Kür"?
  • Der Gelangensnachweis: noch „Kür" und schon bald „Pflicht"?
  • Das EU-Warengeschäft
  • Neue Prüfungsschwerpunkte der Finanzverwaltung
  • Liefergeschäfte/Non-EU
  • Die Grundsatzrechtsprechung von EuGH und BFH zur steuerfreien Ausfuhr

Liefergeschäfte/Non-EU

  • So funktioniert ATLAS-Ausfuhr
  • Das Non-EU-Warengeschäft
  • Neue Prüfungsschwerpunkte der Finanzverwaltung

Liefergeschäfte

  • Länderspezifische Abweichungen
  • Innergemeinschaftliche Dreiecksgeschäfte
  • (Konsignations-)Lager
  • Umsatzsteuerlager und Lieferungen vor Einfuhr
  • Ort der Lieferung in besonderen Fällen - „Versandhandel"
  • Sonderfragen des Anlagenbaus
  • Differenzbesteuerung
  • Fahrzeuglieferungen
  • Vorsicht vor einer „Fahrt im Umsatzsteuerkarussell"

Dienstleistungen

  • Schnellübersicht: Was galt bis zum 31.12.2009? Was gilt ab 2010? Was ist zu tun?
  • Das EU-Mehrwertsteuerpaket 2010 (Gesamtdarstellung)
  • „Eckpfeiler" der Umsatzbesteuerung von Dienstleistungen bis zum 31.12.2009
  • „Eckpfeiler" der Umsatzbesteuerung von Dienstleistungen ab dem 1.1.2010
  • „B2C|Leistungen"
  • „B2B|Leistungen"
  • Grundstücksleistungen | § 3a Abs. 3 Nr. 1 UStG 2010
  • Beförderungsmittel - kurz| und langfristige Vermietung - § 3a Abs. 3 Nr. 2 UStG 2010
  • Leistungen am Tätigkeitsort -§ 3a Abs. 3 Nr. 3 UStG
  • Vermittlungsleistungen - § 3a Abs. 3 Nr. 4 UStG
  • Einräumung von Eintrittberechtigungen - § 3a Abs. 3 Nr. 5 UStG
  • Katalogleistungen - § 3a Abs. 4 UStG
  • Besonderheiten der Einschaltung von Erfüllungsgehilfen
  • Sonderfälle des Orts der sonstigen Leistung - § 3a Abs. 6-8 UStG
  • Ort der Beförderungsleistungen und der damit zusammenhängenden sonstigen Leistungen
  • Restaurationsleistungen während Transfers - § 3e UStG
  • Besteuerungsverfahren
  • Anwendungszeitpunkt der neuen Ortsregelungen
  • Umsatzsteuer-Voranmeldung 2013
  • Zusammenfassende Meldung im Jahr 2013
  • Dienstleistungskommission

Erklärungspflichten- und Aufbewahrungspflichten

  • Überblick: Wer will was wann wissen?
  • Umsatzsteuer-Voranmeldung 2013
  • Zusammenfassende Meldung im Jahr 2013
  • Umsatzsteuer(-Jahres)erklärung 2012
  • Intrastat-Meldung im Jahr 2013
  • Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten
  • Internationale Umsätze

Bemessungsgrundlagen/ Steuersatz

  • Bemessungsgrundlage
  • Steuersatz - Wie sich die Umsatzsteuer berechnet
  • Hotelübernachtungen und andere Beherbergungen

Rechnungsstellung/ Vorsteuerabzug/ Übergang der Steuerschuld

  • Rechnungen - Erfahrungen, Praxistipps und Prüffelder der Umsatzsteuer-Sonderprüfungen
  • Übersendung von Rechnungskopien und -zweitschriften
  • Berichtigung fehlerhafter Ausgangsrechnungen
  • Elektronische Rechnungen
  • Vorsteuerabzug
  • Gemischt genutzte Grundstücke: Abschaffung der „Seeling-Gestaltungen"
  • Vorsteuervergütung an deutsche Unternehmer
  • Der Leistungsempfänger als Steuerschuldner
  • Besteuerung von (sonstigen) Leistungen deutscher Unternehmer im EU-Ausland

Geschäftsveräußerung/ Gesellschaften/Gemeinschaften

  • Geschäftsveräußerung im Ganzen
  • Sonderprobleme der Gesellschaften/ Gemeinschaften und des Haltens von Beteiligungen

Verfahrensrecht/ Steuerstrafrecht/Zivilrecht etc.

  • Besteuerungsverfahren nach dem UStG
  • Allgemeines Verfahrensrecht/Steuerstrafrecht/Zivilrecht/Berufsrecht (ABC)
  • Internationales Umsatzsteuerrecht

Downloadbereiche

  • Downloadbereiche

Literaturverzeichnis

Stichwortverzeichnis

Inhaltsverzeichnis downloaden
Leseprobe

Leseporbe aus dem Kapitel "Steuertatbestände und Besteuerungsgrundlagen im Überblick" (S. 61-65)

13.2 Sondertatbestände


Neben dem Grundtatbestand sieht das UStG Sondertatbestände vor:

  • unentgeltliche Wertabgaben (§ 3 Abs. 1b, Abs. 9a UStG): Das Steuerentlastungsgesetz 1999/2000/2002 hat die Besteuerung der unentgeltlichen Wertabgaben ab dem1.4.1999 neu geregelt. Bis zu diesem Zeitpunkt sprach man von „Eigenverbrauch" (§ 1 Abs. 1 Nr. 2a.F. UStG), Arbeitnehmerverbrauch (§ 1 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 Buchst. ba.F. UStG) und Gesellschafterverbrauch (§ 1 Abs. 1 Nr. 3a.F. UStG). Ausführungen und insbesondere Urteile zur damaligen Rechtslage können i. d. R. auf die neuen Vorschriftenentsprechend angewandtwerden (--> Kapitel 18) - mit 2 Ausnahmen:

                  --> Die Bestimmung des Leistungsortsrichtet sich nach dem neuen § 3 fUStG (--> Kapitel 42.1 und 43.1).

                  --> Nach der Rechtsprechungdes EuGH können die Steuerbefreiungen für Lieferungen und Leistungen nicht einfach analog auf die  

                       unentgeltlichen Wertabgaben übertragen werden (--> Kapitel 16.5).

  • Einfuhr von Gegenständen aus dem Drittlandsgebiet in das Inland (§ 1 Abs. 1 Nr. 4 UStG): Die Erhebung der Einfuhrumsatzsteuer wird vom Zoll vorgenommen. Bemessungsgrundlage ist der Zollwert, der nach zollrechtlichen Vorschriften (Zollkodex und Zollkodex-DV) zubestimmen ist (§ 11 Abs. 1 UStG).
  • Innergemeinschaftlicher Erwerb von Gegenständen im Inland gegen Entgelt (§ 1 Abs.1 Nr.5 i.V.m. § 1a UStG): Eininnergemeinschaftlicher Erwerb liegt vereinfacht vor, wenn ein Unternehmer, eine juristische Person (des öffentlichen Rechts oder des privaten Rechts) oder - bei neuen Fahrzeugen - jede Privatperson einen Gegenstandgegen Entgelt im EG-Ausland von einem dortigen Unternehmer erwirbt und der Gegenstand in Erfüllung des Kaufvertrages in das Inland gelangt.
  • Innergemeinschaftliches Verbringen (§ 3 Abs.1a UStG): Innergemeinschaftliches Verbringen gilt als Lieferung gegen Entgelt. Innergemeinschaftliches Verbringen liegt vor, wenn ein Unternehmer einen Gegenstand, der seinem Unternehmen zugeordnet ist, aus dem Inland in das übrige EG-Gebiet bringt. Vorübergehende Verwendungen im EG-Ausland sind hiervon ausgenommen. Der Begriff der vorübergehenden Verwendung ist grundsätzlich nach zollrechtlichen Vorschriften auszulegen.
  • Lieferung von Neufahrzeugen von Nichtunternehmern vom Inland in das übrige Gemeinschaftsgebiet (§ 2a UStG): Der Nichtunternehmer wird nur für diese Lieferung wie ein Unternehmer behandelt (--> Kapitel 38).

Vollständige Leseprobe als PDF
Autoren & Herausgeber

Autoren

Dipl.-Finanzwirt Rüdiger Weimann

Dipl.-Finanzwirt Rüdiger Weimann ist Dozent, Lehrbeauftragter und freier Gutachter in Umsatzsteuerfragen. Von ihm sind zahlreiche Veröffentlichungen zum deutschen und europäischen Umsatzsteuerrecht erschienen.